So kann ich unterstützen:

Lehrercoaching

🧑‍🏫 Für dich als Lehrkraft

1:1 systemische Beratung

Wenn du das Gefühl hast, ständig nur zu reagieren, zu funktionieren und dich selbst dabei verlierst.

Du bekommst:

  • Klarheit in herausfordernden Situationen
  • konkrete Strategien für deinen Schulalltag
  • Sicherheit im Umgang mit Kindern, Eltern und all den vielen Anforderungen


👉 Damit du wieder mit mehr Ruhe, Klarheit und Selbstvertrauen in die Schule gehen kannst.

Eine Beratung bei mir dauert etwa 1 Stunde und geht ganz einfach onine über zoom.
Eine erstes Kennenlernen ist gratis.

Montessori Lehrerfortbildung

🏫 Für euch als Schule

Fortbildungen & Prozessbegleitung

Wenn ihr spürt, dass ihr euch als Schule weiterentwickeln wollt – aber nicht wisst, wie der erste Schritt aussieht.

Ich unterstütze euch dabei,

  • eure Lernumgebung neu zu denken
  • Montessori-Ansätze alltagstauglich umzusetzen
  • als Kollegium eine gemeinsame Haltung zu entwickeln


👉 Damit Veränderung nicht nur Idee bleibt, sondern im Alltag sichtbar wird.

Lernbegleitung Lehrerfortbildung

🦋 Für Schulen, die groß denken

Ausbildung zur LernbegleiterIn

Wenn ihr nicht nur Impulse wollt, sondern euch echte Transformation wünscht.

Wir entwickeln gemeinsam eine Schule,

  • in der Kinder eigenverantwortlich lernen
  • in der Lehrkräfte zu Lernbegleiter werden
  • und in der Struktur, Haltung und Praxis zusammenpassen


👉 Schritt für Schritt. Im eigenen Tempo. Mit echter Umsetzung im Schulalltag.
Für Kollegien oder Einzelpersonen buchbar.

schule anders beziehungsstark unterrichten

Was ich heute anders mache:


  • Noten unter Tests schreiben
  • Schule in Fächern denken
  • Arbeiten und Tests in den Mittelpunkt von Schule stellen
  • schwache SchülerInnen mit noch mehr vom Gleichen "fördern" (Förderunterricht mit weiteren Arbeitsblättern)
  • Belohnungsysteme als Schulkonzept umsetzen
  • in Klassenräumen arbeiten, in denen an Tischen und Stühlen gelernt wird.

Gleichwürdigkeit in der Schule bedeutet nicht, dass alle gleichberechtigt sind. Natürlich habe ich als Lehrerin mehr Macht, mehr Einfluss und ich trage mehr Verantwortung. Schülerinnen und Schüler haben jedoch die gleiche Würde, wie Erwachsene.
Ihre Bedürfnisse, Anliegen, Ideen, Interessen dürfen in Schule einen Platz bekommen auch wenn diese anders sind, als die Vorstellung, die Rahmenpläne oder wir Erwachsenen von Schule haben. SchülerInnen sind keine Objekte, die es zu befüllen gilt. So funktioniert echtes tiefes Lernen nicht. Gleichwürdigkeit kann durch Partizipation geschaffen werden. Hier liegt eine große, häufig ungenutzte Ressource.
Hier liegt Entspannung für Lehrkräfte, denn wenn sie nicht mehr die einzigen sind, die Lernen initiieren, sondern SuS zutrauen, ihr Lernen (im gut durchdachten Rahmen) selbst zu organisieren, verändert und entspannt sich die Lehrerrolle.
SuS  sind Subjekte, dessen Würde Lehrkräfte fest im Blick haben dürfen, in jeder Situation.
Es gilt die Annahme:  "Jeder und jede handelt so gut, wie sie oder er es in diesem Moment kann." Dies bedeutet nicht, dass  jedes Verhalten gutgeheißen oder akzeptiert werden muss. Aber es darf anerkannt werden.
Der Dialog ist das Mittel der Wahl, um gleichwürdig mit SchülerInnen zu arbeiten.
Gleichwürdigkeit herzustellen ist ein fortdauernder Prozess, der mal besser und mal schlechter gelingt. Es gilt: LehrerInnen sind auch nur Menschen und ebenfalls auf ihrem Lernweg unterwegs.

Integrität
Integrität ist die Fähigkeit, sich als Individuum zu definieren,  Bedürfnisse zu spüren und äußern zu können. 
 ABER: Ist diese Bedürfnisorientierung nicht egoistisch und sind nicht viele Kinder sowieso nur noch auf ihr eigenes Wohl bedacht?
 
 Die Integrität von Kindern wird in der Schule immer noch viel zu häufig verletzt, zu oft erleben sie beschämende Momente oder Situationen, in denen sie oder jemand anders ungerecht behandelt wird. Dies ist in einem System, welches auf Selektion ausgelegt ist, vielleicht nicht immer zu verhindern und bereitet Kinder auf die Realität vor, mag man einwerfen. 
Ich denke, der Schlüssel liegt auch hier im Dialog. Wenn Lehrkräfte zulassen, über Bewertung, Regeln, Werte, Miteinander in den echten Dialog zu treten, kann sich die (hierarchisch angelegte) Schulsituation entspannen. Durch ehrlichen Dialog es beiden "Seiten" eher möglich, ihre Integrität zu wahren.

 1. Die Schulung und die Wahrung der Integrität ist Voraussetzung für Empathie, Gemeinschaft, Gruppe. 
 Wenn ich weiß, wer ich bin, kann ich andere besser verstehen.
 Daher sind folgende Fragen immer der Anfang von gelingender Gemeinschaft: 

  • Wer bin ich?
  • Welche Bedürfnisse habe ich?
  • Für welche Werte stehe ich, was ist mir wichtig und was brauche ich?
  • Welches sind meine Interessen und Begabungen?
  • Was motiviert mich?
  • Wie reguliere ich mich?
  • Was brauche ich, um zur Ruhe zu kommen, mich wieder gut zu konzentrieren?


Die Antworten zu kennen ist der 1. Schritt. Hier sind und werden Kinder heute immer besser.

 Im 2. Schritt steht wiederum der Dialog darüber, welche Bedürfnisse erfüllt werden können und welche nicht. Hier entsteht Beziehung, Reibung, hier wird es oft richtig anstrengend.
 Im Dialog entsteht dann allerdings das Miteinander, Regeln, Werte und Normen mit denen eine Gruppe arbeiten kann.

Dieses Gehört und Gesehen werden und das Gefühl, ernst genommen zu werden, ist eine Grundvoraussetzung dafür, sich in einer Gemeinschaft gerne zu beteiligen. 
Hier liegt ein Schatz, den Schule aus Zeitmangel oft zu wenig nutzt: SchülerInnenMitbestimmung.  
Wiederum zur Wahrung der eigenen Integrität.

Der Wunsch nach Zugehörigkeit ist neben dem Wunsch nach Autonomie ein Grundbedürfnis jedes Menschen - das gilt auch und vor allem auch im Schulsetting.
 Dafür dürfen wir uns Zeit nehmen, damit starke Persönlichkeiten, die sich ihrer selbst bewusst sind, wachsen können, Persönlichkeiten, die sich in Teams einbringen können, die in ausgewählten Bereichen Führung übernehmen UND sich in anderen Bereichen zurücknehmen können.

Warum Authentizität für Lehrkräfte ein wichtiger Schlüssel zur Stressreduktion ist, haben Claudia und ich im aktuellen Didacta Magazin geschrieben. Den Artikel findest du hier. 

Verantwortung
Als Lehrkraft trage die Verantwortung für den Rahmen, ich biete Beziehung an, Lernwege und Wissen. Ich biete einen Dialog an, ich bin Vorbild. Ich habe ein unbedingtes Interesse daran, meine SuS voran zu bringen.
 Darüber bin ich mit meinen SuS unentwegt im Gespräch. 
 Mir ist aber bewusst, dass Lernen ist ein höchstpersönlicher Prozess ist. Wissenszuwachs ist individuell. Ich kann also nach bestem Wissen und Gewissen methodenreich, kreativ und nach allen Regeln der Kunst ein gutes Setting herstellen und muss dieses gut verantworten können, es liegt allerdings nicht in meiner Macht, ob ein SuS mein Angebot annimmt. Die Antworten auf die Fragen: Woran liegt es? Was brauchst du? sind allerdings oft zielführend.

FAQ

Was ist wenn ich an einem Termin nicht kann?
Gerne kannst du einen Termin einfach hinten dran hängen.
Welche technische Voraussetzung brauche ich?
Du brauchst eine stabile Internetverbindung und dein Handy oder Computer. Ich schicke dir einen Zoomlink zu, dort klickst du drauf und schon geht's los.
Gibt es eine TN Bestätigung?
Ja, sehr gerne bekommst du von mir eine Teilnahmebestätigung und kannst dir die Lehrkraftgruppe als Fortbildung anrechnen lassen. Sprich mich im Zweifel gerne an.
Wer übernimmt die Kosten?
In manchen Bundesländern übernehmen Schulleitungen Coachingangebote für Lehrkräfte. Frag bei deiner SL gerne nach. Du bekommst von mir eine Rechnung, die du als Fortbildungskosten geltend machen kannst.
Was brauche ich sonst noch?
Ich möchte gerne allen Teilnehmerinnen einen safespace ermöglichen, indem guter Austausch möglich ist. Daher wäre es schön, wenn du dir die eineinhalb Stunden ungestört gönnst und dich alleine in einem Raum befindest.